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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht von Donnerstag, 29.1.2015, 7:30 Uhr

mit Neu- und Triebschnee in höheren Lagen verbreitet erhebliche Lawinengefahr

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Gefahrenmuster

Neuschnee
Triebschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

vor allem oberhalb etwa 1600 m

Rückblick

25.01.2015-29.01.2015

 
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So Mo Di Mi Do

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht überwiegend erhebliche Lawinengefahr. Oberhalb etwa 1600 m geht die Hauptgefahr vom Neu- und störanfälligem Triebschnee aus. Gefahrenstellen finden sich an Triebschneehängen aller Expositionen sowie in Rinnen und Mulden. Frische und ältere, überdeckte Einwehungen sind zum Teil schlecht erkennbar. Schneebrettauslösungen sind bereits durch einzelne Wintersportler möglich. Die Auslösebereitschaft der Neu- und Triebschneeschicht wird im Tagesverlauf durch die Zusatzbelastung in Form des Neuschnees begünstigt. Aktivitäten abseits gesicherter Pisten erfordern Erfahrung in der Lawinenbeurteilung. Aus sehr steilen Geländeabschnitten und eingewehten Hangzonen sind auch in tieferen Lagen kleine bis mittlere spontane Schneebrett- und Lockerschneelawinen möglich. Exponierte Verkehrswege können dadurch gefährdet sein.

Schneedecke / Allgemeines

Gestern war es recht sonnig. In der Nacht auf Donnerstag trübte es ein und es begann von Norden her teils kräftig zu schneien und es gab 10 bis 20 cm Neuschnee bei meist mäßigem bis kräftigem, in den nördlichen Landesteilen auch starkem bis sehr starkem Wind aus westlichen bis südlichen Richtungen. Die Schneefallgrenze stieg in der Nacht vorübergehend auf rund 1000 m an. Der Neu- und Triebschnee liegt verbreitet auf meist lockeren, kalten Altschneeschichten und teilweise auf Oberflächenreif. Die Verbindung ist daher mit zunehmender Seehöhe nur mäßig bis schwach. Zahlreiche Schneebrettauslösungen (spontan und durch Personen), Setzungsgeräusche und Rissbildungen beim Betreten der Schneedecke bestätigten gestern die Störanfälligkeit. Mit dem Neuschnee wurden ältere Triebschneepakete überdeckt. In der Altschneedecke sind teilweise noch ungünstige Zwischenschichten vom Dezember eingelagert.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Teils stürmisch! Meist eingeschränkte Sicht durch Wolken und Nebel, vor allem in höheren Bergregionen. Dazu schneit es vormittags zum Teil kräftig, besonders im Bregenzer Wald, am Tannberg und am Arlberg. Nachmittags deutliche Niederschlagsberuhigung. Temperatur in 2000m: -8 Grad Höhenwind: stark bis stürmisch aus West bis Südwest.

Tendenz

Am Freitag schneit es zeitweise wieder kräftig. Der Samstag ist vermutlich wechselhaft mit unergiebigen Schneeschauern. Die Lawinensituation bleibt kritisch.
Bernhard Anwander


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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