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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

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Lawinenlagebericht von Donnerstag, 18.1.2018, 7:30 Uhr

mit viel Triebschnee vor allem in höheren Lagen verbreitet heikle Lawinensituation

Regionale Gefahrenstufen

karte.png

Wo?

Gefahrenstellen

1.600m

Kammlagen, Rinnen und Mulden

2.200m

Nass- und Gleitschneelawinen

Tendenz

für morgen

fallend

Beurteilung der Lawinengefahr

In höheren Lagen besteht verbreitet grosse Lawinengefahr. Gefahrenstellen finden sich vor allem oberhalb der Waldgrenzen, in Kammlagen, eingewehten Steilhängen sowie in Rinnen und Mulden. Schneebrettauslösungen sind dort bereits mit geringer Zusatzbelastung möglich oder sogar wahrscheinlich. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit Windeinfluss im Tagesverlauf zu. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern viel Erfahrung in der Lawinenbeurteilung. Durch die meist schlechte Verbindung des Neu- und Triebschnees sind vermehrt spontane Lockerschnee- und/oder Schneebrettlawinen aus stärker eingewehtem Steilgelände möglich. Exponierte Bereiche können dadurch gefährdet sein. Gleitschneelawinen unterhalb etwa 2200m sowie aus jetzt wieder frisch eingeschneiten, glatten Wiesenhängen sind weiterhin in allen Expositionen möglich und schwierig einzuschätzen. In Bereichen mit Regeneinfluss sind zunehmend auch Nassschneelawinen möglich.

Schneedecke / Allgemeines

Bis heute morgen gab es im Bregenzerwaldgebirge bis 20 cm, in den anderen Regionen erneut 20 bis 30 cm, lokal auch bis 40 cm Neuschnee. Dazu wehte in höheren Lagen weiter oft starker bis stürmischer Wind aus vorwiegend westlichen Richtungen. Dies führte zu weiteren, umfangreichen Verfrachtungen und unregelmässigen Ablagerungen. Exponierte Bereiche sind meist abgweht, Rinnen und Mulden mit Triebschnee verfüllt. Der teils mächtige Triebschnee verbindet sich nur schlecht mit der oft harten, in Schattenhängen und höheren Lagen oft lockeren Altschneeoberfläche oder abgelagertem Oberflächenreif der Vortage. Neu- und Triebschnee sind somit sehr störanfällig. Die Altschneedecke ist bis in mittlere Lagen durchfeuchtet und mit Ausnahme der Gleitschneeproblematik überwiegend gut verfestigt und meist stabil. Mit Erwärmung und durch Regeneinfluss tritt dort wieder eine Schwächung ein.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Es ist überwiegend bewölkt und schneit aber deutlich weniger als am Vortag. Dabei wird es milder, die Schneefallgrenze steigt im Tagesverlauf über 1000 m. Temperatur in 2000m: -9 bis -3 Grad, Höhenwind: stürmischer Wind aus W bis NW

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt in höheren Lagen auch die nächsten Tage angespannt.
Andreas Pecl


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Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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