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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht von Mittwoch, 01.4.2015, 7:30 Uhr

mit weiterem Neuschnee und stürmischem Wind ungünstige Verhältnisse und in höheren Lagen heikle Lawinensituation

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Gefahrenmuster

Triebschnee
Nassschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

Neu- u. Triebschnee; unterhalb ca. 2000 m vereinzelte Nass- und Gleitschneelawinen

Rückblick

28.03.2015-01.04.2015

 
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Sa So Mo Di Mi

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht überwiegend erhebliche, im Hochgebirge regional grosse Lawinengefahr. Gefahrenstellen für trockene Lawinen sind vorallem oberhalb der Waldgrenzen, in Steilhängen der Expositionen NW-N-SE und generell in eingewehten Rinnen und Mulden anzutreffen. Umfang und Verbreitung der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe zu. Frischer und älterer Triebschnee ist störanfällig und einzelne Wintersportler können Schneebrettlawinen auslösen. Schitouren und Freeriden ist stark eingeschränkt und erfordert Erfahrung in der Lawinenbeurteilung. Auch spontane, vermehrt mittlere und einzelne große Lawinenabgänge aus stark eingewehten Hangzonen sind möglich. Die Gefahr durch Nass- und Gleitschneelawinen ist mit der Abkühlung deutlich zurückgegangen. In Bereichen mit Regeneinfluss und durchfeuchteter Schneedecke, also ca. unterhalb 2000 m, sind solche vereinzelt jedoch weiterhin möglich.

Schneedecke / Allgemeines

Milde Temperaturen und Strahlungseinfluss begünstigten gestern untertags die Setzung und Stabilisierung der letzten Schneezuwächse und die Verbindung zur bis in höhere Lagen feuchten bzw. nassen Altschneedecke. Über Nacht fielen oberhalb ca. 1500 m 15 bis 20 cm Neuschnee. Zudem bewirkten meist starke bis stürmische Winde aus vorwiegend westlichen Richtungen mit Boen von mehr als 100 km/h weitere, umfangreiche Verfrachtungen und Einwehungen. Vorallem in den nördlichen Regionen sind exponierte Bereiche blankgefegt, Rinnen und Mulden mit Triebschnee verfüllt. Die Verbindung zur Altschneeoberfläche und innerhalb von Neu- und Triebschnee- bzw. auch Graupelschichten ist mit zunehmender Seehöhe oft nur mäßig bis schwach. Die eingetretene Abkühlung begünstigte die oberflächliche Verfestigung der bis in höhere Lagen durch Regen und Erwärmung durchfeuchteten Altschneedecke.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Schlechte Sichtverhältnisse und verbreitet Schneefall. Es kommen 30 bis 50 cm Neuschnee bis Donnerstagfrüh dazu. Der Schneefall wird in der kommenden Nacht schwächer. Temperatur in 2000m: -9 Grad. Höhenwind: sehr stürmisch aus West bis Nordwest mit Böen von 90 und 110 km/h.

Tendenz

Die kommenden Tage bleiben unbeständig und stürmisch mit teilweise ergiebigen Niederschlägen in Staulagen. Die Lawinensituation bleibt daher regional vor allem in höheren Lagen angespannt. Andreas Pecl


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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