meist günstige Bedingungen mit überwiegend mäßiger Lawinengefahr; Vorsicht in sehr steilen Schattenhängen und Kammlagen des Hochgebirges
regionale Gefahrenstufen
Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)
Entwicklung
12.03.2010-16.03.2010
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Beurteilung der Lawinengefahr
Es besteht überwiegend mäßige Lawinengefahr. Gefahrenstellen sind vorwiegend oberhalb der Waldgrenze, in windbeeinflusstem Steilgelände sowie an Übergängen von wenig zu mehr Schnee anzutreffen. Schneebrettauslösungen sind insbesondere durch große Zusatzbelastung, z.B. eine Gruppe von Wintersportlern ohne Abstände oder einen Sturz, möglich. Im Hochgebirge sind Kammlagen mit Triebschnee und sehr steile Schattenhänge mit zunehmender Seehöhe noch etwas kritischer einzuschätzen. Eine sorgfältige Beurteilung vor Ort ist erforderlich. In tieferen Lagen ist die Gefahr meist gering. Spontan sind mit der Einstrahlung und Tageserwärmung kleine Lockerschneerutsche zu erwarten.
Schneedecke / Allgemeines
Der Samstag war anfangs recht sonnig, im Tagesverlauf von Norden her dichter bewölkt. Die Temperaturen erreichten in 2000 m minus 7 Grad. Die Winde wehten meist nur schwach bis leicht. Der letzte Neuschnee ist in Schattenlagen und Bereichen mit flacher Einstrahlung oft noch pulvrig. Teilweise sind aber auch ältere Triebschneeansammlungen überschneit. An Sonnenhängen von SE bis W ist oft eine brüchige Harschkruste anzutreffen, wobei steile Südhänge bis gegen 2200 m teilweise schon tragfähig sind. Die Altschneedecke weist im Unterbau auch kantige, bindungsarme Schichten auf. Sie ist insgesamt jedoch meist mäßig bis gut verfestigt und spannungsarm und nur mit größerer Belastung zu stören.
Alpinwetterbericht
Der Tag beginnt freundlich, wobei ganz im Norden schon am Vormittag dichtere Wolkenfelder dominieren. Im Süden des Landes bleibt es bis zum Nachmittag sonnig. Die Temperaturen in 2000 m erreichen minus 7 Grad. Dazu weht schwacher bis mäßiger West- bis Nordwestwind.
Tendenz
Montag und Dienstag werden unbeständig und bringen Niederschlag. Je nach Neuschnee und Wind wird die Lawinengefahr in höheren Lagen wieder etwas ansteigen.
Andreas Pecl
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Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.
Gefahrenstufen
1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß Infos zur Gefahrenstufe
Adresse
Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197
Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.