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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht von Freitag, 12.2.2016, 7:30 Uhr

Oberhalb etwa 2000m besteht vor allem schattseitig erhebliche Lawinengefahr. Achtung auf störanfälligen Triebschnee!

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Typische Gefahrensituation
(Problem)


Triebschnee

Altschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

>2000 m windbeeinflusstes, schattseitiges Steilgelände, eingewehte Rinnen und Mulden; Achtung auch auf Wechten

Rückblick

08.02.2016-12.02.2016

 
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Mo Di Mi Do Fr

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht erhebliche Lawinengefahr. Die Hauptgefahr geht dabei von stellenweise noch störanfälligen Triebschneeansammlungen der letzten Tage aus. Gefahrenstellen für trockene Lawinen sind v.a. oberhalb ca. 2000 m, in schattseitigen Steilhängen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden anzutreffen. Lawinenauslösungen im Triebschnee sind dort durch einzelne Wintersportler möglich. Die Gefahrenstellen sind oft überdeckt und teilweise schwierig zu erkennen. Auch nehmen Umfang und Größe mit der Seehöhe zu. Selbstauslösungen von Lockerschnee- und Schneebrettlawinen aus stark eingewehten Hangzonen sind weiterhin möglich. Zudem kann die Altschneedecke in sehr steilen Hängen der Expositionen W über N bis O insbesondere mit großer Zusatzbelastung, vor allem an schneeärmeren Stellen und an Übergangsbereichen von wenig zu viel Schnee gestört werden. Wenn Lawinen in den Basisschichten an- bzw. auf diese durchbrechen, können sie auch größere Ausmaße annehmen. Im Tagesverlauf entstehen in exponierten Hochlagen mit mäßig bis starkem Südwestwind frische störanfällige Einwehungen.

Schneedecke / Allgemeines

Gestern war es sonnig und die umfangreichen Triebschneeansammlungen der vorangegangenen Tage konnten sich v.a. sonnseitig schon etwas setzen und verfestigen. Die Störanfälligkeit ist dort zurückgegangen. Sie sind teilweise überschneit und daher schwer zu erkennen. Die Schneeverteilung ist unterschiedlich. Exponierte Bereiche sind meist abgeweht bzw. leicht überschneit, Rinnen und Mulden mit Triebschnee verfüllt. Die Verbindung innerhalb der jüngsten Triebschneeschichten ist vor allem schattseitig in höheren Lagen nur mäßig bis schwach. An hochgelegenen Schattenhängen, oberhalb ca. 2200 m, weist die Altschneedecke zudem oft ungünstige Basis- und Zwischenschichten aus kantigen Kristallen auf. Tagsüber entstehen in der Höhe mit zunehmend mäßigem bis starkem Südwestwind frische störanfällige Einwehungen.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Am Morgen noch leichter Schneefall, bis Mittag Niederschlagsende und Wolkenlücken. Am Nachmittag dann auflebend föhnig auf den Bergen und erneut dichterer Bewölkung. Bis zum Abend wieder leichter, nicht ergiebiger Schneefall. Temperatur in 2000m: -6 Grad. Höhenwind: mäßig, später lebhaft und föhnig aus Südwest bis Süd.

Tendenz

Der Samstag wird wechselhaft und föhnig. Mit Störungsdurchgang in der Nacht auf Sonntag fällt etwas Schnee. Der Sonntag wird neuerlich föhnig mit sonnigen Phasen. Die Lawinengefahr ändert sich kaum. Bernhard Anwander


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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