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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht von Samstag, 31.1.2015, 7:30 Uhr

mit Neu- und Triebschnee weiterhin heikle Lawinensituation für Wintersportler

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Gefahrenmuster

Triebschnee
Neuschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

vor allem oberhalb etwa 1600 m Triebschnee

Rückblick

27.01.2015-31.01.2015

 
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Di Mi Do Fr Sa

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht überwiegend erhebliche Lawinengefahr. Oberhalb etwa 1600 m geht die Hauptgefahr vom Neu- und vom störanfälligen Triebschnee aus. Gefahrenstellen finden sich an Triebschneehängen aller Expositionen sowie in Rinnen und Mulden. Überdeckte Triebschneepolster sind zum Teil schlecht bis gar nicht erkennbar. Schneebrettlawinen sind bereits durch einzelne Wintersportler leicht auszulösen. In der Folge können Lawine auch in tieferliegende Schwachschichten anbrechen und somit größere Ausmaße annehmen. Die Größe und Verbreitung der Gefahrenstellen nimmt mit der Höhe rasch zu. Die Auslösebereitschaft der Neu- und Triebschneeschicht wird heute durch die Sonneneinstrahlung begünstigt. Aktivitäten abseits gesicherter Pisten erfordern Ausbildung, viel Erfahrung in der Lawinenbeurteilung und defensives Verhalten. Aus sehr steilen, vor allem sonnseitigen Geländeabschnitten und eingewehten Hangzonen sind kleine bis mittlere spontane Schneebrett- und Lockerschneelawinen möglich.

Schneedecke / Allgemeines

Gestern schneite es zeitweise. In Summe gab es 5 bis 10 cm in den südlichen und 15 bis 30 cm Neuschnee in den nördlichen Landesteilen bei starkem bis stürmischem Wind aus West bis Süd am Vormittag. Am Nachmittag flaute der Wind deutlich ab und wehte meist nur mehr schwach bis mäßig, in den hoch gelegenen nördlichen Landesteilen weiterhin stark. Der Neu- und spröde Triebschnee liegt verbreitet auf meist lockeren, kalten Altschneeschichten bzw. auf verschiedenen Triebschneeschichten. Die Verbindung ist mit zunehmender Seehöhe nur mäßig bis schwach. Mit dem Neuschnee wurden ältere Triebschneepakete überdeckt. Die Neuschneedecke der vorangegangenen Tage konnte sich schon etwas setzen. In der Altschneedecke sind teilweise noch ungünstige Zwischenschichten vom Dezember eingelagert.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Heute lockert es auf und ab dem Vormittag wird es für einige Stunden sogar sonnig mit guten Sichten. Nachmittags überzieht höhere Bewölkung aus Westen den Himmel, in der Nacht gibt es 5 bis 10 cm Neuschnee. Temperatur in 2000m: -9 Grad, Höhenwind: Mäßiger, in hochalpinen Lagen in Böen starker Westwind.

Tendenz

Eine wechselhafte und kalte Wetterphase steht die nächsten Tage bevor. Schubweise kommt etwas Neuschnee dazu, aber nie in großen Mengen. Die Lawinensituation abseits gesicherter Pisten bleibt am Sonntag noch kritisch und nimmt ab Montag langsam ab. Bernhard Anwander


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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