in höheren Lagen teilweise noch störanfällige Altschneedecke und erhebliche Lawinengefahr
Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)
Entwicklung
20.02.2012-24.02.2012
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Beurteilung der Lawinengefahr
In höheren Lagen besteht noch erhebliche Lawinengefahr. Gefahrenstellen finden sich oberhalb etwa 2000 m, an Steilhängen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden aller Expositionen. Vor allem ältere, überdeckte Triebschneeansammlungen können noch durch einzelne Wintersportler als Schneebrett ausgelöst werden. Kleinräumig frische Einwehungen sind vor allem in Kamm- und Passlagen zu beachten. Aktivitäten im freien Gelände erfordern Erfahrung in der Lawinenbeurteilung. Im vielbefahrenem Variantengelände ist die Situation günstiger als im wenig frequentierten Steilgelände. Spontan sind mit Tageserwärmung und Einstrahlung vermehrt kleine Schneebrettlawinen und Lockerschneerutsche zu erwarten. Vereinzelte Gleitschneelawinen sind nach wie vor nicht auszuschließen.
Schneedecke / Allgemeines
Der jüngste Neuschnee ist an Schattenhängen ohne Windeinfluss oft noch locker. Sonnseitige Steilhänge weisen teilweise bereits eine Harschkruste auf. Ältere Gefahrenstellen in Form von Triebschneepaketen von Mitte letzter Woche sind überdeckt. Diese liegen oft auf harten oder kantig aufgebauten, bindungslosen Altschneeschichten welche als Gleitfläche für Lawinen wirken können. Die Bindung dazu ist teilweise nur mässig bis schwach. Risse, kleine Auslösungen und Setzungsgeräusche bestätigten teilweise noch die Störanfälligkeit der Schneedecke. Die Gleitschneeaktivität an steilen Grashängen bleibt weiterhin schwierig einzuschätzen.
Alpinwetterbericht
Nach einer klaren Nacht wird es abseits der Nebelzonen ganztags sehr sonnig. Die Temperaturen in 2000 m steigen weiter an und erreichen um Null Grad. Der Höhenwind weht leicht bis mässig aus Ost.
Tendenz
Die Lawinengefahr geht weiter zurück.
Andreas Pecl
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Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.
Gefahrenstufen
1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß Infos zur Gefahrenstufe
Adresse
Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197
Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.