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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

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Lawinenlagebericht von Samstag, 25.2.2017, 7:30 Uhr

mit Triebschnee in hohen Lagen noch erhebliche Lawinengefahr

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Typische Gefahrensituation
(Problem)


Triebschnee

Altschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

oberhalb ca. 2000 m Triebschnee; Schwachschichten in sehr steilen Schattenhängen; spontane Auslösungen aus felsdurchsetzten Steilgelände

Rückblick

21.02.2017-25.02.2017

 
3223
DiMiDoFrSa

Beurteilung der Lawinengefahr

Oberhalb etwa 2000m besteht noch erhebliche Lawinengefahr. Gefahrenstellen für Schneebrettlawinen finden sich in kammnahen, windbeeinflussten Steilhängen aller Expositionen, hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden mit frisch eingewehtem Triebschnee. Der frische Triebschnee ist störanfällig und Schneebrettauslösungen sind schon durch einzelne Wintersportler möglich. Aktivitäten abseits gesicherter Pisten erfordern Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr. In sehr steilem, schattseitigen Gelände (W-N-NE) oberhalb ca. 2200 m sind aufgrund des ungünstigen Schneedeckenaufbaus (Altschneeproblem) vor allem im selten begangenen bzw. befahrenem Gelände meist an Übergängen von wenig zu mehr Schnee immer noch Lawinenauslösungen möglich. Mit der Sonneneinstrahlung kann es aus dem felsdurchsetzten Steilgelände zu meist kleinen spontanen Auslösungen kommen.

Schneedecke / Allgemeines

In der Nacht auf Freitag und in der ersten Tageshälfte wurde der Neuschnee und der lockere Altschnee noch mit starkem Wind aus meist westlichen Richtungen verfrachtet. Ab Nachmittag flaute der Wind immer mehr ab und wehte nur mehr mäßig bis schwach aus Nordwest. Seit gestern Nacht fielen in den nördlichen 15 bis 25cm, in den südlichen Regionen 10 bis 20cm Neuschnee. Vor allem in Kammlagen und hinter Geländekannten entstanden weitere frische Triebschneeansammlungen. Älterer Triebschnee wurde überdeckt und ist nun schwierig zu erkennen. Schattseitig liegt der Triebschnee oft auf lockeren, pulvrigen Schichten, vielerorts aber auch auf Windharsch und ist in hohen Lagen oft nur schwach bis mäßig mit der Altschneeoberfläche verbunden und teilweise noch störanfällig. In hochgelegenen, sehr steilen Schattenhängen (W-N-NE) ist das Fundament der Schneedecke oft unverändert schwach und immer noch schwierig zu beurteilen. Aufgrund der tiefen Temperaturen konnte sich die durchfeuchtete Schneedecke unterhalb etwa 2000m stabilisieren.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Gutes Wintersportwetter: Nebel und Restwolken lösen sich meist rasch auf, es wird sonnig, tagsüber sind höchstens ein paar dünne Wolken weit über den Gipfeln zu sehen. Auch wird es schon wieder spürbar milder. Temperatur in 2000m: -9 bis 0 Grad. Höhenwind: mäßig aus Nord bis Nordwest.

Tendenz

Der Sonntag bleibt meist bedeckt mit wenig bis kaum Sonne. Am Montag wird es mit zunehmend föhniger Südwestströmung sonnig und frühlingshaft mild. Die Lawinengefahr nimmt ab. Bernhard Anwander


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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