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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

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Lawinenlagebericht von Donnerstag, 22.2.2018, 7:30 Uhr

überwiegend mäßige, gebietsweise auch erhebliche Lawinengefahr

Regionale Gefahrenstufen

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Wo?

Gefahrenstellen

2.000m

mit Seehöhe zunehmend

2.300m

steile, glatte Wiesenhänge

Tendenz

für morgen

gleichbleibend

Beurteilung der Lawinengefahr

Die Lawinengefahr ist verbreitet mäßig, in hohen Lagen gebietsweise aber auch erheblich. Die Hauptgefahr geht von den kleinräumig frischen, sehr störanfälligen Triebschneeansammlungen oberhalb etwa 2200m aus. Gefahrenstellen liegen im kammnahen Steilgelände der Expositionen Süd über Nord bis Nordost, sowie in eingewehten Rinnen und Mulden und an Übergängen von wenig zu viel Schnee. Eine Lawinenauslösung ist in diesen Bereichen bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. Ältere Gefahrenstellen, in Form von überdeckten Triebschneepaketen der vergangenen Tage, liegen vorwiegend oberhalb ca. 2000 m. Diese finden sich vor allem in Kammlagen sowie in Rinnen und Mulden aller Expositionen. Kleine, vereinzelt auch mittlere Schneebrettauslösungen sind dort vor allem noch mit großer Zusatzbelastung und am ehesten an Übergängen von wenig zu viel Schnee möglich. An steilen Grashängen vor allem von Ost über Süd bis West, aber auch in den anderen Expositionen, ist trotz tiefer Temperaturen weiterhin auf Gleitschneelawinen zu achten. Zonen unterhalb von Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden oder zügig passiert werden.

Schneedecke / Allgemeines

Bis heute Morgen gab es bei tiefen Temperaturen verbreitet 2 bis 5 cm, sehr lockeren Neuschnee bzw. "Wildschnee". Der Wind wehte schwach bis mäßig aus Nordost bis Ost, zeitweise vor allem in Ost-West-Pass- und in exponierten Kammlagen auch kräftig bis stark. Kleinräumig entstanden dadurch sehr störanfällige frische Einwehungen. Neu- und oft noch weiche Altschneeschichten liegen bis in mittlere Lagen auf einer meist tragfähigen Harschkruste. In höheren Lagen wurde teilweise Windharsch, brüchiger Schmelzharsch, Oberflächenreif oder weiche Schneeschichten eingeschneit. Die Verbindung innerhalb älterer Triebschneeschichten ist vor allem in höheren, sehr steilen Schattenlagen, aber auch an verkrusteten Sonnenhängen teilweise nur mäßig. Lawinenauslösungen durch Wintersportler bestätigten auch gestern noch die Störanfälligkeit in höheren Lagen.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Die Berge dürften teilweise in Wolken stecken, dementsprechend eingeschränkt die Sichtverhältnisse. Aber auch über den Gipfel ziehen kompakte Wolkenfelder. Es fallen jedoch höchstens ein paar Schneeflocken, meist bleibt es trocken. Temperatur in 2000m: -10 Grad, Höhenwind: mäßig bis lebhaft, im Hochgebirge teils stark aus östlichen Richtungen.

Tendenz

Am Freitag ist es überwiegend bewölkt und nur zeitweise kommt die Sonne durch. Der Samstag dürfte sonniger und deutlich milder werden. Die Lawinengefahr ändert sich nicht wesentlich.
Bernhard Anwander


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Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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