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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht von Dienstag, 31.3.2015, 7:30 Uhr

mit Neuschnee, Regen und stürmischem Wind ungünstige Verhältnisse und heikle Lawinensituation

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Gefahrenmuster

Triebschnee
Nassschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

Triebschnee; unterhalb ca. 2000 m Nass- und Gleitschneelawinen

Rückblick

27.03.2015-31.03.2015

 
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Fr Sa So Mo Di

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht verbreitet erhebliche, in höheren Lagen regional auch große Lawinengefahr. Frischer, umfangreicher Triebschnee ist sehr störanfällig. Gefahrenstellen liegen meist in Steilhängen der Expositionen NW-N-SE und in eingewehten Rinnen und Mulden aller Expositionen. Die Verbreitung der Gefahrenstellen steigt mit der Seehöhe an. Schneebrettlawinen sind bereits von einzelnen Wintersportlern auslösbar. Auch spontane, vermehrt mittlere und einzelne große Lawinenabgänge aus stark eingewehten Hangzonen sind möglich. Aktivitäten abseits gesicherter Pisten sind stark eingeschränkt. In Bereichen mit Regeneinfluss und durchfeuchteter Schneedecke, also ca. unterhalb 2000 m, sind weiterhin Feuchtschneerutsche sowie Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten. Aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten können solche auch größere Ausmaße annehmen.

Schneedecke / Allgemeines

Mit schwankender Schneefallgrenze fielen oberhalb ca. 1600 bis 2000 m oft 10 bis 20 cm, in den nördlichen Regionen lokal 30 bis 40 cm Neuschnee. Dazu wehten in den niederschlagsreichen Gebieten meist starke, zeitweise auch stürmische Winde aus vorwiegend westlichen Richtungen mit Boen von mehr als 100 km/h. Mit zunehmender Seehöhe sind somit umfangreiche Verfrachtungen und Einwehungen entstanden. Neu- und Triebschnee liegen in höheren Lagen auf einer überwiegend gut verfestigten Altschneedecke und konnten sich mit dem erneuten Temperaturanstieg etwas setzen und verfestigen. Die Verbindung zur Altschneeoberfläche und innerhalb der Neu- und Triebschneeschichten ist mit zunehmender Seehöhe jedoch oft nur mäßig bis schwach. In Bereichen mit Regeneinfluss trat ein deutlicher Festigkeitsverlust ein und die Schneedecke wurde geschwächt.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Vormittags leichte Wetterberuhigung, der Niederschlag legt eine Pause ein. Nachmittags rasche Eintrübung aus Nordwesten und es fängt zunächst oberhalb 1600 m wieder zu schneien an. Bis zum Abend sinkt die Schneefallgrenze gegen 1200m. Temperatur in 2000m: 0 Grad, abends auf -4 Grad sinkend. Höhenwind: Sturm aus West bis Nordwest, vor allem ab dem Nachmittag mit Orkanböen.

Tendenz

Weiterhin Schneefälle, kühl und stürmisch. Die Lawinensituation bleibt daher vor allem in höheren Lagen angespannt. Andreas Pecl


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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