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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht von Montag, 27.4.2015, 7:30 Uhr

am Morgen meist günstige Verhältnisse und geringe, danach rascher Anstieg auf mäßige Lawinengefahr; Nass- und Gleitschneelawinen

Vormittag

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Prognose Nachmittag

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Gefahrenmuster

Nassschnee
Gleitschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

Nass- und Gleitschneelawinen; extremes Steilgelände u kleinräumige Einwehungen

Rückblick

23.04.2015-27.04.2015

 
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Do Fr Sa So Mo

Beurteilung der Lawinengefahr

In den Morgenstunden herrschen noch günstige Bedingungen mit meist geringer Lawinengefahr. Mit Einstrahlung und tageszeitlicher Erwärmung steigt die Gefahr rasch auf überwiegend mäßig, Stufe 2 an. Aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten sind unterhalb etwa 2600m kleine bis mittlere spontane Nassschneelawinen möglich. Auch Wintersportler können solche auslösen. Wenn solche in tiefere Schichten durchreissen können sie vereinzelt auch größere Ausmasse annehmen. Gleitschneeausbrüche sind ebenfalls möglich. Risse in der Schneedecke weisen auf solche Gefahrenstellen hin. Weitere vereinzelte Gefahrenstellen finden sich im extremen Steilgelände und in Form kleinräumiger Einwehungen vorwiegend in nordexponierten Kammlagen des Hochgebirges. Lawinenauslösungen sind dort meist nur mit großer Zusatzbelastung möglich. Neben einer Verschüttung ist dabei auch die Absturz- und Mitreissgefahr zu beachten.

Schneedecke / Allgemeines

Trotz anhaltend milder Temperaturen aber guter Abstrahlung in der meist klaren Nacht konnte sich die Schneedecke oberflächlich verfestigen. Vorallem in höheren Lagen bildete sich wieder ein tragfähiger Harschdeckel aus. Untertags weicht die Schneedecke je nach Exposition und Höhenlage rasch weiter auf und wird dadurch deutlich geschwächt. In hochgelegenen Nordhängen sind die obersten Schichten teilweise noch pulvrig. Die Schneedecke ist in allen Expositionen bis in höhere Lagen durchfeuchtet bzw. nass. Die Witterung der vorangegangenen Tage führte zum weiteren Abbau der Schneedecke - die Schneegrenzen liegen an Nordhängen etwa zwischen 1300m und 1400m, an Südhängen etwa zwischen 1700m und fast 1800m. Viele Lawineneinzugsgebiete sind bereits entladen.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Zunächst überwiegen recht sonnige und trockene Bedingungen in den Bergen. Nur in der Silvretta kann sich tagsüber schon Staubewölkung bilden. Nachmittags können sich auch in den nördlichen Gebirgszügen mehr Wolken und auch einzelne Gewitter bilden. Temperatur in 2000m: 6 Grad. Höhenwind: mäßig bis stark aus Südwest

Tendenz

Auf Dienstag fällt Schnee bis unter 1000 m. Je nach Neuschnee kann die Gefahr trockener Lawinen in höheren Lagen vorübergehend wieder ansteigen. Andreas Pecl


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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