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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

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Lawinenlagebericht von Mittwoch, 22.2.2017, 7:30 Uhr

mit Durchfeuchtung der Schneedecke und Triebschnee regional erhebliche Lawinengefahr

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Typische Gefahrensituation
(Problem)


Triebschnee

Nassschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

oberhalb ca. 2200 m Neu- und Triebschnee; Schwachschichten in sehr steilen Schattenhängen; Lockerschneerutsche aus felsdurchsetztem Steilgelände und in tieferen Lagen Nass- und Gleitschneelawinen

Rückblick

18.02.2017-22.02.2017

 
2223
SaSoMoDiMi

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht überwiegend mäßige, gebietsweise aber auch erhebliche Lawinengefahr. Gefahrenstellen für trockene Lawinen finden sich vorallem oberhalb ca. 2200 m, an windbeeinflussten Steilhängen, in Kammlagen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Frischer und älterer Triebschnee ist dort vorallem in schattseitigem Gelände nur schwach bis mäßig mit dort oft noch pulvrigen Altschneeschichten verbunden und störanfällig. Schneebrettauslösungen sind durch einzelne Wintersportler möglich. In den südlichen Regionen ist die Gefahr meist mäßig, im Hochgebirge jedoch noch etwas kritischer einzuschätzen. In sehr steilem, schattseitigen Gelände (W-N-NE) oberhalb ca. 2200 m sind aufgrund des ungünstigen Schneedeckenaufbaus (Altschneeproblem) vorallem im selten begangenen bzw. befahrenem Gelände vorallem an Übergängen von wenig zu mehr Schnee immer noch Lawinenauslösungen möglich. In tieferen Lagen bzw. in Bereichen mit Regeneinfluss ist die Schneedecke geschwächt. Es sind dort Nassschneelawinen und an steilen Grashängen auch wieder Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke / Allgemeines

Regen führte bis in Lagen um 2000 m zu einer Durchfeuchtung und Schwächung der Schneedecke. In den nördlichen Regionen gab es 25 bis 45 mm, sonst verbreitet 5 bis 15 mm Regen. Oberhalb ca. 2200 m gab es entsprechend Neuschnee, welcher vorallem in den nördlichen Regionen vielerorts mit stürmischem Wind aus meist westlichen Richtungen verfrachtet wurde. Vorallem in Kammlagen sind dort somit frische, meist kompakte Triebschneeansammlungen entstanden. Schattseitig liegt der Neu- und Triebschnee oft auf lockeren, pulvrigen Schichten, vielerorts aber auch auf Windharsch. Neu- und Triebschnee sind mit zunehmender Seehöhe nur schwach bis mäßig mit der Altschneeoberfläche verbunden und teilweise störanfällig. In hochgelegenen, sehr steilen Schattenhängen (W-N-NE) ist das Fundament der Schneedecke oft unverändert schwach und immer noch schwierig zu beurteilen.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Es wird ein recht sonniger, in exponierten Lagen aber sehr windiger Tag. Ein paar Wolken über den Gipfeln sind vor allem im Norden zeitweise noch dabei. Temperatur in 2000m: um 1 Grad. Höhenwind: stark bis stürmisch aus westlichen Richtungen.

Tendenz

Der Donnerstag wird überwiegend sonnig und sehr mild. Im Gebirge wird es stürmisch. Am Freitag bringt eine Kaltfront einen Temperatursturz und etwas Neuschnee. Die Lawinengefahr ändert sich bis dorthin nicht wesentlich. Nassschneelawinen sind weiterhin möglich. Andreas Pecl


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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