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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Sonderinformation des Lawinenwarndienstes von Donnerstag, 23.10.2014, 8:00 Uhr

mit Wintereinbruch in höheren Lagen Anstieg der Lawinengefahr

Beurteilung der Lawinengefahr

Mit dem raschen Wintereinbruch ist auch die Lawinengefahr angestiegen. Gefahrenstellen sind vor allem an steilen, glatten Wiesenhängen und Böschungen vorhanden. Dort sind kleine bis mittlere Rutsche und Gleitschneelawinen möglich. Exponierte Bereiche können dadurch gefährdet sein. Mit zunehmender Seehöhe sind in eingewehtem Steilgelände sowie in Rinnen und Mulden frische Triebschneeansammlungen anzutreffen. Der Neu- und Triebschnee ist dort störanfällig.

Schneedecke / Allgemeines

Seit Dienstag schneite es zeitweise bis unter 1000 m Seehöhe. Insgesamt fielen dabei an den automat. Messstationen des Lawinenwarndienstes bis heute Morgen in höheren Lagen der nördlichen Regionen 80 bis 100 cm, im Rätikon und in der Silvretta 50 bis 80 cm Neuschnee - lokal auch mehr. Dazu wehten zeitweise kräftige bis stürmische, vorwiegend nordwestliche Winde, welche zu Verfrachtungen und besonders in Kammlagen sowie in Rinnen und Mulden des Hochgebirges verbreitet zu Triebschneeansammlungen führten. Der Neuschnee liegt abgesehen von Gletschern und Firnfeldern des Hochgebirges fast ausnahmslos auf aperem, warmen Untergrund. Vielerorts wird die Schneedecke durch die Bodenrauhigkeiten gestützt. Sie wird sich rasch setzen und leicht verfestigen. Detailliertere Schneedeckeninformationen liegen dem Lawinenwarndienst vorerst noch nicht vor.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Bis zum Nachmittag schneit es noch mäßig, es kommen vor allem in den Nordweststaulagen am Arlberg und den Allgäuer Alpen noch rund 10 bis 20 cm Neuschnee dazu. Die Schneeschauer werden tagsüber aber schwächer und der Wind lässt nach. Temperatur in 2000m: -4 Grad. Höhenwind: zunächst noch starker Wind aus Nordwest, tagsüber abschwächend und drehend auf Nordost.

Tendenz

Oberhalb von Hochnebelfeldern setzt sich die Sonne durch. Es wird deutlich milder als zuletzt, die Frostgrenze steigt tagsüber gegen 3300m an. Die Lawinengefahr ist nicht zu unterschätzen. Vor allem an steilen Wiesenhängen und Böschungen sind vermehrt feuchte Rutsche und Gleitschneelawinen möglich. Dies ist bei Aktivitäten in den Bergen sowie für exponierte Strassenabschnitte und Höhenbaustellen zu beachten. Über das Wochenende hinaus setzt sich dann ruhiges Hochdruckwetter durch. Die nächste Mitteilung erfolgt bei einer wesentlichen Änderung.

Aktuelle Informationen zu Schnee-, Temperatur- und Windverhältnissen finden sich auch im Messstellenetz des Lawinenwarndienstes unter http://www.vorarlberg.at/lawinenmessstellen

Andreas Pecl


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Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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