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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht von Mittwoch, 28.1.2015, 7:30 Uhr

mit Neu- und Triebschnee in höheren Lagen verbreitet erhebliche Lawinengefahr

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Gefahrenmuster

Neuschnee
Triebschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

vorallem oberhalb etwa 1600 m

Rückblick

24.01.2015-28.01.2015

 
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Sa So Mo Di Mi

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht überwiegend erhebliche Lawinengefahr. Oberhalb etwa 1600 m geht die Hauptgefahr vom Neu- und störanfälligem Triebschnee aus. Mit zunehmender Seehöhe sind vorallem in Kammlagen kleinräumig frische und ältere, überdeckte Einwehungen zu beachten. Schneebrettauslösungen sind bereits durch einzelne Wintersportler möglich. Aktivitäten abseits gesicherter Pisten erfordern Erfahrung in der Lawinenbeurteilung. Weiters können vereinzelt vorallem in sehr steilen Schattenhängen oder an schneeärmeren Stellen, vorwiegend der Expositionen W über N bis O mit grosser Zusatzbelastung Lawinen noch im Altschnee ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen sind nun ebenfalls überschneit und daher schwierig zu erkennen. Aus sehr steilen Geländeabschnitten und eingewehten Hangzonen sind auch kleine bis mittlere spontane Schneebrett- und Lockerschneelawinen möglich. Dies vorallem mit Erwärmung und Strahlungseinfluss an stärker besonnten Steilhängen.

Schneedecke / Allgemeines

Seit Dienstagmorgen schneite es verbreitet 25 bis 40 cm. Somit gab es in den letzten 36 Stunden meist um 50 bis 70 cm Neuschnee. In höheren Lagen führte dabei zeitweise mäßiger bis kräftiger Wind aus vorwiegend W-NW vor allem in Kammlagen zu weiterer Triebschneebildung. Neu- und Triebschnee liegen verbreitet auf meist lockeren, kalten Altschneeschichten der Vortage und teilweise auf Oberflächenreif. Die Verbindung ist daher mit zunehmender Seehöhe nur mäßig bis schwach. Die Einsinktiefen an den Beobachterstationen betragen zwischen 70 bis 80 cm. Mit dem Neuschnee wurden speziell in Kammbereichen ältere Triebschneepakete überdeckt. In der Altschneedecke sind teilweise noch ungünstige Zwischenschichten vom Dezember eingelagert.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Nebelbänke lösen sich zusehends auf und später wird es einigermaßen sonnig. Es gibt Wolken in hohen Niveaus, die Sicht sollte nachmittags aber gut sein. Temperatur in 2000m: -7 Grad. Höhenwind: erst mäßig aus Nordwest, später auflebend aus West

Tendenz

Am Donnerstag und Freitag fällt erneut Schnee. Die Lawinengefahr wird sich vorallem in höheren Lagen nicht wesentlich ändern.
Andreas Pecl


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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