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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht von Freitag, 18.4.2014, 7:30 Uhr

verbreitet geringe Lawinengefahr.

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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>2400m ältere Verfrachtungen, mit Neuschnee und Wind im Tagesverlauf frische störanfällige Einwehungen

Entwicklung

14.04.2014-18.04.2014

Rückblick
 
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Mo Di Mi Do Fr

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht verbreitet geringe Lawinengefahr. Die Triebschneeansammlungen der letzten Tage sind mit zunehmender Höhe stellenweise nur mäßig mit der Altschneedecke verbunden und vereinzelt noch störanfällig. Vor allem im Montafon sind diese aufgrund der größeren Neuschneemengen mächtiger ausgefallen und die Situation sollte daher vorsichtiger beurteilt werden. Gefahrenstellen befinden sich vorwiegend in Kammlagen und eingewehten Rinnen und Mulden oberhalb etwa 2400m. Trotz günstiger Bedingungen ist vor allem in sehr steilem Gelände auch bei kleinen Lawinen oder Rutschen die Mitreiß- bzw. Absturzgefahr nicht zu unterschätzen. Aufgrund der klaren Nacht und der tiefen Temperaturen sind derzeit kaum Nassschneelawinen zu erwarten. Mit Neuschnee und Wind entstehen im Tagesverlauf störanfällige Einwehungen.

Schneedecke / Allgemeines

Gestern war es sonnig mit einer Mittagstemperatur in 2000m um plus 3 Grad. Der Höhenwind wehte leicht bis mäßig aus Nordost. Die vergangene Nacht war teils klar, teils zogen in hohen Schichten Wolkenfelder durch und der Wind wehte mäßig aus West. Die Abstrahlung der Schneeoberfläche war gut und es bildete sich eine tragfähige Kruste. Mit starkem Wind entstanden in den letzten Tagen in hohen Kammlagen und im Hochgebirge meist kleine Triebschneeansammlungen. Diese kamen auf einer verharschten Altschneeoberfläche zu liegen und sind stellenweise mäßig verfestigt und vereinzelt noch störanfällig. Die darunterliegende Altschneedecke ist bis in hohe Lagen durchfeuchtet und recht kompakt. In mittleren Lagen hat der Temperaturrückgang zu einer Stabilisierung der Schneedecke geführt. Die Schneegrenze liegt an Südhängen bei etwa 2000m, an steilen Südhängen auch deutlich höher, an Nordhängen bei etwa 1600m. Mit starkem Westwind verbunden mit Neuschnee entstehen im Tagesverlauf neue störanfällige Triebschneeansammlungen.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Die Berge geraten zunehmend in Wolken, die Sicht wird schlechter und es kommt ab Mittag Niederschlag auf. Dabei sinken die Temperaturen, es schneit allmählich bis in tiefe Lagen. Bis morgen Früh sind etwa 5-10cm Neuschnee zu erwarten. Temperatur in 2000m: -2 Grad. Höhenwind: lebhaft bis stark aus westlichen Richtungen.

Tendenz

Mit Neuschnee und Wind steigt die Gefahr für trockene Lawinen am Samstag etwas an.
Bernhard Anwander


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Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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