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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht von Sonntag, 07.2.2016, 7:30 Uhr

in höheren Lagen verbreitet erhebliche Lawinengefahr; Achtung auf störanfälligen Triebschnee v.a. in den Föhnregionen! in tieferen Lagen Feucht- und Gleitschneelawinen

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Typische Gefahrensituation
(Problem)


Triebschnee

Gleitschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

>1800 m windbeeinflusstes Steilgelände, eingewehte Rinnen und Mulden; in tieferen Lagen Feucht- und Gleitschneelawinen

Rückblick

03.02.2016-07.02.2016

 
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Mi Do Fr Sa So

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht überwiegend erhebliche Lawinengefahr. Die Hauptgefahr geht dabei vom umfangreichen, frischen Triebschnee aus. Gefahrenstellen für trockene Lawinen sind v.a. oberhalb ca. 1800 m, in Steilhängen der Expositionen W über N bis SO, sowie in eingewehten Rinnen und Mulden anzutreffen. Lawinenauslösungen im Triebschnee sind durch einzelne Wintersportler möglich. Umfang und Grösse der Gefahrenstellen nehmen v.a. oberhalb der Waldgrenzen zu. Auch vereinzelte Selbstauslösungen von feuchten Lockerschnee- und aus stark eingewehten Hangzonen Schneebrettlawinen sind weiterhin möglich. Zudem kann die Altschneedecke in sehr steilen Hängen der Expositionen W über N bis O insbesondere mit großer Zusatzbelastung, vor allem an schneeärmeren Stellen und an Übergangsbereichen - z.B. von Rücken in Mulden bzw. von wenig zu viel Schnee - gestört werden. Wenn Lawinen in den Basisschichten an- bzw. auf diese durchbrechen, können sie auch größere Ausmaße annehmen. Gleitschneeausbrüche sind weiterhin schwierig einzuschätzen.

Schneedecke / Allgemeines

Neu- und Triebschnee vom Donnerstag und Freitag konnten sich mit der eingetretenen Erwärmung bis in höhere Lagen weiter setzen und zunehmend verfestigen. Mit gestern aufkommendem, nachts zeitweise stürmischem Wind, wurde v.a. in den Föhnregionen viel lockerer Altschnee verfrachtet. Die Schneeverteilung ist unterschiedlich. Exponierte Bereiche sind oft abgeweht, Rinnen und Mulden mit Triebschnee verfüllt. Die Verbindung zur Altschneedecke und innerhalb der jüngsten Triebschneeschichten ist daher vor allem in höheren Lagen vielerorts nur mässig bis schwach. An hochgelegenen Schattenhängen weist die Altschneedecke oft ungünstige Basis- und Zwischenschichten aus kantigen Kristallen auf.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Hohe, teils dichte Wolken über den Gipfeln sorgen für sehr diffuses Licht. Nachmittags Eintrübung, es kühlt ab und Niederschlag setzt ein. Regional sind bis zu 20 cm Neuschnee möglich. Temperatur in 2000m: -1 Grad. Höhenwind: stürmisch aus Süd, nachmittags deutlich nachlassend

Tendenz

Montag und Dienstag bleiben weiterhin föhnig. Die Lawinengefahr bleibt in höheren Lagen teilweise erheblich. In tieferen Lagen sind weiterhin Nass- und Gleitschneelawinen möglich. Andreas Pecl


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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