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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

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Lawinenlagebericht von Mittwoch, 21.2.2018, 7:30 Uhr

überwiegend mäßige Lawinengefahr; überdeckter Triebschnee und vereinzelt Gleitschneelawinen

Regionale Gefahrenstufen

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Wo?

Gefahrenstellen

2.000m

überdeckt, mit Seehöhe zunehmend

2.300m

steile, glatte Wiesenhänge

Tendenz

für morgen

gleichbleibend

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht teilweise geringe, in höheren Lagen mäßige Lawinengefahr. Die Hauptgefahr für trockene Lawinen geht von älteren, meist überdeckten Triebschneepaketen der vergangenen Tage, vorwiegend oberhalb ca. 2000 m aus. Gefahrenstellen finden sich vor allem in Kammlagen sowie in Rinnen und Mulden und nehmen mit der Seehöhe zu. Kleine, vereinzelt auch mittlere Schneebrettauslösungen sind vorallem noch mit grosser Zusatzbelastung und am ehesten an Übergängen von wenig zu viel Schnee möglich. Im Hochgebirge und in selten befahrenem Steilgelände ist die Situation lokal noch etwas kritischer einzuschätzen. An steilen Grashängen vor allem von Ost über Süd bis West, aber auch in den anderen Expositionen, ist trotz tiefer Temperaturen weiterhin auf Gleitschneelawinen zu achten. Zonen unterhalb von Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden oder zügig passiert werden.

Schneedecke / Allgemeines

Bis heute Morgen gab es bei tiefen Temperaturen verbreitet 5 bis 10 cm, sehr lockeren Neuschnee bzw. "Wildschnee". Dazu wehte kein nennenswerter Wind. Neu- und oft noch weiche Altschneeschichten liegen bis in mittlere Lagen auf einer meist tragfähigen Harschkruste. Teilweise sind im Gelände auch Stellen mit Windharsch oder brüchigem Schmelzharsch vorhanden, welche nun überschneit wurden. Die Verbindung innerhalb älterer Triebschneeschichten ist vorallem in höheren, sehr steilen Schattenlagen, aber auch an verkrusteten Sonnenhängen teilweise nur mäßig. Kleine Lawinenauslösungen durch Wintersportler aber auch Setzungsgeräusche bestätigten auch gestern noch die Störanfälligkeit in höheren Lagen.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Nebel und Wolken sorgen vor allem in den nördlichen Gebirgsregionen für trübe Verhältnisse und schlechte Sicht. Zeitweise sind unergiebige Schneeschauer dabei. Nennenswerte Sonnenfenster gibt es am ehesten in den Seitentälern des Montafons. Temperatur in 2000m: um -11 Grad, Höhenwind: mäßig bis lebhaft aus östlicher Richtung

Tendenz

Am Donnerstag und Freitag dominieren dichte Wolken und Hochnebel. Zwischendurch zeigt sich in höheren Lagen auch ab und zu die Sonne. Dazu bleibt es sehr kalt. Die Lawinengefahr ändert sich daher nicht wesentlich.
Andreas Pecl


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Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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