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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

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Lawinenlagebericht von Sonntag, 26.2.2017, 7:30 Uhr

in hohen Lagen verbreitet mäßige Lawinengefahr. Triebschneeansammlungen vorsichtig beurteilen!

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Typische Gefahrensituation
(Problem)


Triebschnee

Altschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

oberhalb ca. 2000 m Triebschnee; Schwachschichten in sehr steilen Schattenhängen; spontane Auslösungen aus Steilgelände

Rückblick

22.02.2017-26.02.2017

 
2233
MiDoFrSaSo

Beurteilung der Lawinengefahr

Oberhalb etwa 2000m besteht verbreitet mäßige Lawinengefahr. Gefahrenstellen für Schneebrettlawinen finden sich in kammnahen, windbeeinflussten Steilhängen, hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden mit teils noch störanfälligem Triebschnee. Schneebrettauslösungen sind teilweise noch durch einzelne Wintersportler möglich. Die Triebschneeansammlungen sollten daher vorsichtig beurteilt werden. In sehr steilem, schattseitigen Gelände (W-N-NE) oberhalb ca. 2200 m sind aufgrund des ungünstigen Schneedeckenaufbaus (Altschneeproblem) vor allem im selten begangenen bzw. befahrenem Gelände meist an Übergängen von wenig zu mehr Schnee immer noch Lawinenauslösungen möglich. Mit der Erwärmung und Einstrahlung wird der Schnee oberflächlich durchfeuchtet und es sind dann aus dem noch nicht entladenen Steilgelände oberflächliche Lockerschneelawinen zu erwarten.

Schneedecke / Allgemeines

Gestern war es nach Abzug der Kaltfront abgesehen von dünnen Federwolken sonnig. In der Nacht zogen mit der Warmluft - in 2000m Höhe hat es bereits 2,5 Grad - hohe, ausgedehnte Wolkenfelder auf. Der Wind wehte meist nur schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen. Bis gestern Früh entstanden mit starkem Windeinfluss immer wieder Triebschneeansammlungen. Diese sind in hohen Lagen teilweise nur schwach bis mäßig mit der Altschneeoberfläche verbunden und noch störanfällig. Oft konnten sie sich aber bereits gut verfestigen. In hochgelegenen, sehr steilen Schattenhängen (W-N-NE) ist das Fundament der Schneedecke oft unverändert schwach und immer noch schwierig zu beurteilen. Aufgrund der tiefen Temperaturen konnte sich die durchfeuchtete Schneedecke unterhalb etwa 2000m stabilisieren.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Es zieht ein kompakter Wolkenschirm auf, der zwar über den meisten Gipfeln liegt, aber für zunehmend diffuse Lichtverhältnisse sorgt. Sonne wird kaum dabei sein, es sollte aber weitgehend trocken bleiben. Zudem ist es noch ein bisschen milder als gestern. Temperatur in 2000m: +3 Grad, Höhenwind: mäßig bis lebhaft, in den nördlichen Gebirgsgruppen stark aus West.

Tendenz

Am Montag wird es mit zunehmend föhniger Südwestströmung sonnig und frühlingshaft mild bevor am Dienstag eine Kaltfront samt Sturmböen für Abkühlung und Schneefall sorgt. Die Lawinengefahr steigt mit neuem Triebschnee an. Bernhard Anwander


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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