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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

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Lawinenlagebericht von Mittwoch, 29.3.2017, 7:30 Uhr

vormittags günstige Verhältnisse mit geringer Lawinengefahr - im Tagesverlauf Gefahrenanstieg und Nassschneelawinen

Vormittag

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Prognose Nachmittag

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Hinweise zu Gefahrenstellen

älterer Triebschnee im extremen Steilgelände; in tieferen Lagen und vor allem an steilen Sonnenhängen untertags Nass- und Gleitschneelawinen

Rückblick

25.03.2017-29.03.2017

 
1111
SaSoMoDiMi

Beurteilung der Lawinengefahr

Vormittags bestehen überwiegend günstige Bedingungen mit geringer Lawinengefahr. Vereinzelte Gefahrenstellen sind vorallem im extremen Steilgelände, bevorzugt in Steilhängen des Nordsektors anzutreffen. Kleine Schneebrettlawinen können dort mit grosser Zusatzbelastung - z.B. eine Gruppe ohne Entlastungsabstände - ausgelöst werden. Neben einer Verschüttung ist auch die Mitreiss- und Absturzgefahr zu beachten. Vereinzelt können Lawinen aufgrund des Altschneeproblems in sehr steilen Schattenhängen des Hochgebirges bis in Basisschichten durchbrechen und dann größere Ausmaße annehmen. In Gratbereichen und Scharten ist zudem auf Wechten zu achten. Mit Tageserwärmung und Einstrahlung steigt die Lawinengefahr untertags deutlich an. Es sind dann in tieferen Lagen und besonders aus stark besonntem Steilgelände Nassschneelawinen und an steilen Grashängen auch Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke / Allgemeines

Die Witterung der vergangenen Tage begünstigte insgesamt die weitere Stabilisierung der Schneedecke. Diese ist an den meisten Steilhängen allgemein gut verfestigt und vormittags stabil. Bis über 2000 m hinauf ist sie jedoch stark durchfeuchtet und untertags tritt jeweils ein Festigkeitsverlust ein. Trotz zeitweise bewölkter Nacht konnte die Schneedecke ausreichend abstrahlen, sodass vor allem in höheren Lagen wieder eine meist tragfähige Harschkruste vorhanden ist, welche jedoch heute untertags etwas schneller aufweichen wird. Vor allem im Hochgebirge findet sich im Nordsektor teilweise noch Pulverschnee und kleinräumig können dort ältere Einwehungen noch störanfällig sein. In sehr steilen Hängen von W-N-NE sind in hohen Lagen teilweise auch noch ungünstige Basisschichten vorhanden.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

In der Früh kann die Sicht durch nächtliche Wolkenbänke stellenweise noch etwas eingeschränkt sein. Diese Wolken verflüchtigen sich aber oder wandeln sich in harmlose Quellwolken um. Temperatur in 2000m: 2 Grad. Höhenwind: schwach, im Hochgebirge mäßig aus Nordwest.

Tendenz

Nach meist klaren Nächten herrschen auch am Donnerstag und Freitag in den Vormittagsstunden jeweils günstige Bedingungen. Die Gefahr nasser Lawinen steigt aber im Tagesverlauf vor allem an Sonnenhängen und in tieferen Lagen an.
Andreas Pecl


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Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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