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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht von Sonntag, 14.2.2016, 7:30 Uhr

Mit frischen, störanfälligen Triebschneeansammlungen besteht oberhalb etwa 2000m erhebliche Lawinengefahr.

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Typische Gefahrensituation
(Problem)


Triebschnee

Altschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

>2000 m windbeeinflusstes Steilgelände, hinter Geländekanten und eingewehte Rinnen und Mulden.

Rückblick

10.02.2016-14.02.2016

 
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Mi Do Fr Sa So

Beurteilung der Lawinengefahr

Oberhalb etwa 2000m besteht erhebliche Lawinengefahr. Die Hauptgefahr geht dabei von frischen, störanfälligen Triebschneeansammlungen aus. Diese sind in windbeeinflussten Steilhängen, hinter Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden anzutreffen. Lawinenauslösungen sind dort durch einzelne Wintersportler möglich. Umfang und Größe der störanfälligen Einwehungen nehmen mit der Seehöhe zu. Zudem kann die Altschneedecke in sehr steilen Hängen der Expositionen W über N bis O insbesondere mit großer Zusatzbelastung, vor allem an Übergängen von wenig zu viel Schnee gestört werden. Wenn Lawinen in den Basisschichten an- bzw. auf diese durchbrechen, können sie auch größere Ausmaße annehmen. Abseits gesicherter Pisten ist Erfahrung in der Lawinenbeurteilung und Zurückhaltung erforderlich. Im Tagesverlauf entstehen in exponierten Hochlagen mit lebhaftem Föhn weitere frische, störanfällige Einwehungen.

Schneedecke / Allgemeines

Gestern lockerte es mit Föhn immer wieder auf und zeitweise war es sonnig. Der Föhn wehte in Hochlagen mäßig bis stark aus Südwest bis West, in der Nacht kräftig bis stark, in Böen zeitweise auch bis stürmisch aus Süd bis Südwest und verfrachtete den lockeren Schnee. Gelegentlich schneite es, in Summe kamen wenige Zentimeter Neuschnee zusammen. Die Verbindung innerhalb der jüngsten Triebschneeschichten ist in höheren Lagen nur mäßig bis schwach. Auch ältere Triebschneepakete sind stellenweise noch zu stören. Sie sind überschneit und daher schwer zu erkennen. Die Schneeverteilung ist unterschiedlich. Exponierte Bereiche sind meist abgeweht, Rinnen und Mulden mit Triebschnee verfüllt. An hochgelegenen Schattenhängen, oberhalb ca. 2200 m, weist die Altschneedecke zudem oft ungünstige Basis- und Zwischenschichten aus kantigen Kristallen auf.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Vormittag durchwegs brauchbares Bergwetter, wenn auch oft föhnig-windig und nicht immer nebelfrei. Mit Eintreffen einer Störung beginnt es windarm zu schneien. Temperatur in 2000m: -2 Grad. Höhenwind: Nachlassender, föhniger Südwestwind.

Tendenz

Das wechselhafte Winterwetter mit etwas Schneefall setzt sich in der ersten Wochenhälfte fort. Die Lawinengefahr ändert sich kaum.
Bernhard Anwander


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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