frischer, spröder und leicht auslösbarer Triebschnee beachten
Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)
Entwicklung
01.02.2012-05.02.2012
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Beurteilung der Lawinengefahr
In windexponierten Lagen besteht oberhalb etwa 2000m mäßige Lawinengefahr. Gefahrenstellen liegen vor allem in Kamm- und Passlagen. Frische Triebschneeansammlungen sind störanfällig und sollten umgangen werden. Die Verbreitung und die Größe der Gefahrenstellen nehmen im Tagesverlauf zu. Abseits des Windeinflusses herrschen noch günstige Bedingungen. Die Gleitschneeproblematik bleibt weiterhin bestehen. Abgänge sind zu jeder Zeit möglich und können exponierte Bereiche gefährden. Risse in der Schneedecke weisen auf solche Gefahrenstellen hin. Das Verweilen unterhalb dieser Risse ist möglichst zu vermeiden.
Schneedecke / Allgemeines
Gestern war es teils bewölkt mit zeitweise schwachen Schneeschauern. Bis heute Morgen gab es wenige cm Neuschnee. Der Wind wehte meist schwach, in hohen Lagen und lokal auch mäßig aus Ost. Neu entstandene Triebschneeansammlungen sind störanfällig. Die Schneedecke ist überwiegend gut verfestigt, spannungsarm und meist stabil. Die obersten Schichten sind mit Ausnahme windbeeinflusster Bereiche vielerorts noch weich und pulvrig. In hohen Lagen sind exponierte Bereiche oft abgeweht, Rinnen und Mulden mit Triebschnee verfüllt. Nordseitige Steilhänge des Hochgebirges weisen teilweise noch ungünstige Schichten an der Basis auf. Die Gleitschneeaktivität bleibt weiterhin bestehen und ist schwierig einzuschätzen. Es werden auch immer wieder zum Teil große Abgänge beobachtet.
Alpinwetterbericht
Über dem Hochnebel ist es recht sonnig. Die Temperatur in 2000m erreicht minus 18 Grad. Der Höhenwind weht mäßig bis lebhaft aus Nordost.
Tendenz
Am Samstag und Sonntag ist es recht sonnig. Mit mäßig bis starkem Nordostwind steigt die Lawinengefahr an.
Bernhard Anwander
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Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.
Gefahrenstufen
1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß Infos zur Gefahrenstufe
Adresse
Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197
Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.