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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

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Lawinenlagebericht von Sonntag, 21.1.2018, 7:30 Uhr

mit Neu- und Triebschnee in höheren Lagen verbreitet grosse Lawinengefahr

Regionale Gefahrenstufen

karte.png

Wo?

Gefahrenstellen

1.600m

mit Seehöhe zunehmend

1.800m

Kammlagen, eingewehte Rinnen und Mulden

Tendenz

für morgen

gleichbleibend

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht verbreitet erhebliche, in höheren Lagen grosse Lawinengefahr. Die Hauptgefahr geht vom Neu- und Triebschnee aus. Gefahrenstellen finden sich vor allem oberhalb der Waldgrenzen, in Kammlagen, eingewehten Steilhängen, hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden. Schneebrettauslösungen sind dort bereits mit geringer Zusatzbelastung wahrscheinlich. Triebschnee der Vortage ist oft überdeckt und daher schwierig zu erkennen. Unerfahrene sollten daher gesicherte Pisten nicht verlassen. Anzahl, Größe und Störanfälligkeit der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe zu. Aktivitäten im freien Gelände erfordern viel Erfahrung in der Lawinenbeurteilung. Vor allem in den neuschneereichen Regionen sind fallweise mittlere spontane Lockerschnee- und/oder Schneebrettlawinen aus stärker eingewehtem Steilgelände möglich. Exponierte Bereiche können dadurch gefährdet sein. An glatten Wiesenhängen sind weiterhin einzelne Gleitschneelawinen in allen Expositionen möglich. Achtung auch auf leicht zugewehte bzw. überschneite Gleitschneerisse.

Schneedecke / Allgemeines

Der Samstag blieb untertags niederschlagsfrei. Am Nachmittag und in der Nacht setzen wieder Schneefälle ein und brachten bis heute morgen verbreitet 25 bis 35 cm, in den Staulagen des Arlbergs 40 bis 50 cm Neuschnee. Zeitweise stürmischer Wind bewirkte weitere Verfrachtungen und frische Einwehungen. Exponierte Bereiche sind meist abgeweht, Rinnen, Mulden und Leebereiche mit Triebschnee verfüllt. Die Verfestigung und Verbindung innerhalb der jüngsten Neu- und Triebschneeschichten ist mit zunehmender Seehöhe nur schwach bis mäßig. Erfolgreiche Sprengungen, vereinzelte kleine Spontanlawinen, Lawinenauslösungen durch Wintersportler sowie Wumm- und Setzungsgeräusche bestätigten gestern die Störanfälligkeit der Schneedecke. Die Altschneedecke ist bis in mittlere Lagen durchfeuchtet und mit Ausnahme der Gleitschneeproblematik überwiegend gut verfestigt und meist stabil.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Aus dichten Wolken schneit es aus der Nacht heraus im Bergland noch kräftig. Am Nachmittag vorübergehende Wetterberuhigung und einige Stunden lang Niederschlagspausen. Temperatur in 2000m: -10 Grad, Höhenwind: starker Nordwestwind.

Tendenz

In der Nacht und am Montag sind vorallem in den nördlichen Regionen weitere, ergiebige Schneefälle prognostiziert. Die Schneefallgrenze steigt dabei gegen 1500 m. Dazu wird es wieder stürmisch. Die Lawinengefahr wird in den Hauptniederschlagsregionen somit weiter ansteigen. Aktivitäten im freien Gelände erfordern grosse Vorsicht und Zurückhaltung. Andreas Pecl


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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