Sprungziele:

  1. Inhalt
  2. Hauptnavigation
  3. Topnavigation
  4. Bedienungshinweise
  5. Startseite von www.vorarlberg.at
  6. Weitere Informationen
  7. Impressum
 
 

Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht von Donnerstag, 11.2.2016, 7:30 Uhr

verbreitet erhebliche Lawinengefahr; abseits der Pisten heikle Situation für Wintersportler - Achtung auf störanfälligen, frischen und überdeckten Triebschnee!

regionale Gefahrenstufen

karte.png

Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

../lawine/bilder/aspect/aspect11111111.gif

Typische Gefahrensituation
(Problem)


Triebschnee

Altschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

>1800 m windbeeinflusstes Steilgelände, eingewehte Rinnen und Mulden; Achtung auch auf Wechten

Rückblick

07.02.2016-11.02.2016

 
3 3 3 3
So Mo Di Mi Do

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht erhebliche Lawinengefahr. Die Hauptgefahr geht dabei vom umfangreichen, frischen und älteren Triebschnee aus. Gefahrenstellen für trockene Lawinen sind v.a. oberhalb ca. 1800 m, in Steilhängen aller Expositionen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden anzutreffen. Lawinenauslösungen im Triebschnee sind durch einzelne Wintersportler möglich, an einigen Steilhängen sogar wahrscheinlich. Gefahrenstellen sind oft überdeckt und teilweise schwierig zu erkennen. Umfang und Größe nehmen mit der Seehöhe zu. Auch Selbstauslösungen von Lockerschnee- und Schneebrettlawinen aus stark eingewehten Hangzonen sind weiterhin möglich. Zudem kann die Altschneedecke in sehr steilen Hängen der Expositionen W über N bis O insbesondere mit großer Zusatzbelastung, vor allem an schneeärmeren Stellen und an Übergangsbereichen - z.B. von Rücken in Mulden bzw. von wenig zu viel Schnee - gestört werden. Wenn Lawinen in den Basisschichten an- bzw. auf diese durchbrechen, können sie auch größere Ausmaße annehmen. Auch Wechtenbrüche sind möglich!

Schneedecke / Allgemeines

Gestern war es stark bewölkt mit kurzen Aufhellungen und Schneefall. Es gab nochmals bis 15cm Neuschnee. Der oft starke, zeitweise auch stürmische Nordwestwind bewirkte umfangreiche Verfrachtungen von Neu- und lockerem Altschnee. Die frischen Einwehungen sind aufgrund der tiefen Temperaturen spröde und daher leicht zu stören. Die Kälte, in 2000m hatte es minus 10 Grad, konserviert auch die Gefahrenstellen. In der Nacht flaute der Nordwestwind ab. Die Schneeverteilung ist unterschiedlich. Exponierte Bereiche sind meist abgeweht oder frisch überschneit, Rinnen und Mulden mit Triebschnee verfüllt. Die Verbindung innerhalb der jüngsten Neu- und Triebschneeschichten ist vor allem in höheren Lagen vielerorts nur mäßig bis schwach. An hochgelegenen Schattenhängen, oberhalb ca. 2200 m, weist die Altschneedecke oft ungünstige Basis- und Zwischenschichten aus kantigen Kristallen auf. Vermehrt stellen auch Wechten ein Gefahrenpotential dar.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Über längere Zeit scheint die Sonne, unterbrochen von nur wenigen wolkigen Phasen. Kommende Nacht bewölkt, weitgehend trocken. Temperatur in 2000m: -8 Grad. Höhenwind: meist schwachwindig, nachmittags bis abends mäßiger Wind aus Südwest.

Tendenz

Am Freitag wird es mit Durchzug kompakter Wolkenfelder nur zeitweise sonnig. Der Samstag wird wechselhaft mit ein paar Schneeschauern. Die Lawinengefahr geht langsam zurück. Bernhard Anwander


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

Fußzeile

  1. Impressum
Seitenanfang