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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

Lawinenlagebericht von Freitag, 27.3.2015, 7:30 Uhr

in den nördlichen Landesteilen oberhalb etwa 1600m, sonst oberhalb etwa 1800m besteht verbreitet mäßige Lawinengefahr

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Gefahrenmuster

Triebschnee
Gleitschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

frischer u. älterer Triebschnee; Gleitschneerisse

Rückblick

23.03.2015-27.03.2015

 
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Mo Di Mi Do Fr

Beurteilung der Lawinengefahr

Oberhalb etwa 1600m in den nördlichen Landesteilen, sonst oberhalb etwa 1800m besteht verbreitet mäßige Lawinengefahr. Frische Triebschneeansammlungen sind störanfällig und sollten umgangen werden. Diese Gefahrenstellen liegen vor allem im kammnahen Steilgelände und in Rinnen und Mulden. Der Umfang und die Verbreitung der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe zu. Auch ältere Triebschneeansammlungen in Nordhängen sind teilweise noch störanfällig. Diese Gefahrenstellen sind überschneit und nur mehr schwer zu erkennen. Neben einer Verschüttung ist auch die Absturz- und Mitreißgefahr zu beachten. Mit der Abkühlung hat die Feuchtschneeproblematik abgenommen. An steilen Grashängen und auf glattem Untergrund sind unterhalb etwa 2000m Gleitschneelawinen nicht auszuschließen. Mit der Einstrahlung vor allem am Nachmittag kann es aus steilen Sonnenhängen zu kleinen spontanen Lawinen des Neuschnees kommen.

Schneedecke / Allgemeines

Gestern war es bewölkt und es schneite zeitweise. In Summe gab es 5 bis 10cm Neuschnee bei schwachem bis mäßigem, in exponierten Lagen auch kräftigem bis starkem West- bis Nordwestwind. Tendenziell gab es in den nördlichen Landesteilen etwas mehr an Neuschnee. In Kammlagen sind frische Einwehungen entstanden, deren Umfang und Verbreitung mit der Seehöhe zunehmen. Ältere kammnahe Triebschneepakete sind teilweise noch störbar. Der jüngste Neu- und Triebschnee liegt in mittleren Lagen meist auf einer durchfeuchteten Altschneedecke, in höheren Lagen auf härteren, Wind- oder Schmelzharschschichten der meist gut verfestigten Altschneedecke. Die Verbindung zur Altschneeoberfläche ist in höheren Lagen nur mäßig.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Die Sicht ist immer wieder eingeschränkt zu Wolken und Nebel und es schneit immer wieder mit nachlassender Tendenz am Nachmittag. Neuschneemengen von 5 bis 10 cm sind zu erwarten. Im Hochgebirge teilweise windig. Temperatur in 2000m: -6 Grad, Höhenwind: kräftig bis teils stürmisch aus Nordwest.

Tendenz

Am Samstag bringt ein Zwischenhocheinfluss vorübergehend sehr sonniges Wetter und es wird wieder milder. Die Nassschneelawinengefahr steigt im Tagesverlauf etwas an.
Bernhard Anwander


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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