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Landeswarnzentrale - Lawinenlagebericht

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Lawinenlagebericht von Montag, 23.1.2017, 7:30 Uhr

meist geringe und mäßige in hochgelegenen, schattseitigen Steilhängen teilweise aber noch erhebliche Lawinengefahr

regionale Gefahrenstufen

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Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

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Typische Gefahrensituation
(Problem)


Altschnee

Triebschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

oberhalb ca. 2200 m schattseitig Schwachschichten im Altschnee; oberhalb ca. 1800 m frischer und älterer Triebschnee in kammnahem, eingewehtem Steilgelände; in tieferen Lagen Gleitschnee

Rückblick

19.01.2017-23.01.2017

 
3333
DoFrSaSoMo

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht meist geringe und mäßige, in hochgelegenen schattseitigen Steilhängen teilweise aber auch noch erhebliche Lawinengefahr. Vorwiegend im schattseitigen Steilgelände oberhalb ca. 2200 m sind auf Grund des ungünstigen Schneedeckenaufbaus (Altschneeproblem) Brüche in tieferen Schichten möglich. Risse und Wummgeräusche sind Gefahrenzeichen. Schneebrettlawinen sind dort durchaus noch durch einzelne Wintersportler auslösbar und können auch größere Ausmaße annehmen. Die Situation erfordert Erfahrung in der Lawinenbeurteilung, vorsichtige Routenwahl und defensives Verhalten. Weitere Gefahrenstellen in Form von frischen und älteren Triebschneepaketen liegen vor allem im windbeeinflussten, kammnahen Steilgelände sowie an Übergängen in eingewehte Rinnen und Mulden. Schneebrettlawinen können in solchen Bereichen insbesonder mit grosser Zusatzbelastung - z.B. eine Gruppe ohne Abstände - ausgelöst werden. In tieferen Lagen sind vereinzelt kleine Gleitschneelawinen an steilen Wiesenhängen möglich. Der Aufenthalt unter Gleitschneerissen sollte vermieden werden.

Schneedecke / Allgemeines

Die Schneedecke konnte sich insgesamt bis in mittlere Lagen weiter setzen und vorallem sonnseitig zunehmend verfestigen. Mit zeitweise mäßigem bis kräftigem Wind aus südlichen Richtungen sind in höheren Kamm- und Passlagen kleinräumig frische Triebschneepolster und Einwehungen entstanden. Solche, und ältere überschneite Einwehungen sind teilweise störanfällig. An steileren, sonnenbeschienenen Hängen ist oft schon eine brüchige Kruste vorhanden, schattseitig und in flachen Hängen sind die obersten Schichten meist gut gesetzt, noch pulvrig und mit Oberflächenreif bedeckt. Der frühe Novemberschnee, welcher vor allem schattseitig vorhanden war, ist meist komplett aufbauend umgewandelt und mit Krusten durchsetzt und stellt ein schwaches Fundament dar.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Viel Sonne mit höchstens ein paar dünnen Wolken weit über den Gipfeln, ausgezeichnete Fernsicht und relativ mild. Temperatur in 2000m: -2 bis 0 Grad, Höhenwind: schwach aus Sektor Nordwest bis Nordost.

Tendenz

Der Dienstag bringt einige Wolkenfelder und wird wieder deutlich kälter. Die Folgetage werden wieder sehr sonnig und im Gebirge relativ mild. Die Lawinengefahr ändert sich nicht wesentlich. Abgesehen vom Altschneeproblem in höheren, schattseitigen Steilhängen herrschen recht günstige Tourenverhältnisse. Andreas Pecl


Weitere Medien zu diesem Artikel:

Lawinenlagebericht

Infobox

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.

Gefahrenstufen

1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 = groß, 5 = sehr groß   Infos zur Gefahrenstufe

Adresse

Landhaus, A-6901 Bregenz
E-Mail: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at
Telefon +43(0)5574/511- DW 21126, Telefax +43(0)5574/511-21197

Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


 

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